Traditionelle Chinesische Medizin

Jiao Guorui (1923-1997) wurde in Fengrun in der Provinz Hebei, China, geboren. Er entstammte einer bekannten Ärztefamilie und setzte als Arzt für traditionelle chinesische Medizin (TCM) diese Tradition fort. Er war Professor und Mitglied der Expertenkommission an der Akademie für TCM Beijing, Direktor des Instituts für Qigong der Akademie für TCM Beijing, Vizevorsitzender des ALL-China Qigong-Forschungsinstituts für klinische Studien, Berater der Medizinischen Wissenschaftsgesellschaft zur Förderung der TCM, Hongkong, sowie Gastprofessor am japanischen Institut für TCM.

Qigong

Im Alter von 8 Jahren begann er unter der Anleitung seines ersten Lehrers Wang Tong Shaolin-Gongfu zu erlernen. Nach Wang Tong spielten drei weitere Qigong-Meister eine bedeutende Rolle für seine eigene Entwicklung: Hu Yaozhen, Zhou Qianchuan und Wang Xiangzhai. Wang Xiangzhai ist der Begründer des Yiquan. In Jiaos eigenem Lehrsystem Qigong Yangsheng ist an vielen Punkten der Einfluss Wangs zu erkennen. Sein Lehrsystem Qigong Yangsheng entwickelte Jiao nach einer langen Zeit intensiver Praxis. Zugleich studierte er intensivst klassische Texte, die nicht immer leicht zugänglich waren. Doch unermüdlich verfolgte er sein Ziel und konnte so manche Erkenntnis gewinnen.

Medizinische Gesellschaft für Qigong Yangsheng

Von 1986 bis zu seinem Tod pflegte er eine enge Verbindung nach Deutschland, wo er auch einige Zeit lebte. Es lag ihm am Herzen, auch außerhalb Chinas die Menschen zu deren Wohl mit Qigong Yangsheng bekannt zu machen. Die Medizinische Gesellschaft für Qigong Yangsheng e. V. mit Sitz in Bonn, deren Ehrenvorsitzender er war, setzt dieses Anliegen weiter fort und bietet Kurse in den verschiedenen Unterrichtsmethoden des Lehrsystems sowie Ausbildungen an.

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